Was ist CBD?


Hanfpflanze? Cannabidiol? Cannabinoide?

Hanfpflanze

Die Hanfpflanze (Cannabis sativa bzw. Cannabis indica), ist eine sehr alte Kulturpflanze. Seit dem 3. Jahrtausend vor Chr. wird das Gewächs mit seinen fingerartig gefiederten Blättern wegen seiner wertvollen Pflanzenteile angebaut. Aus den Fasern werden Stoffe, Segel, Seile und Papier hergestellt; aus den Samen wird ein Speiseöl mit einem hohen Gehalt an wertvollen Fettsäuren gepresst, das auch in der Medizin Anwendung findet; die Blüten und Blätter dienen als Heilmittel gegen allerlei Krankheiten und Beschwerden, ebenso als Grundlage für die Destillation eines ätherischen Öles das in der Aromatherapie und für die Herstellung von Parfüm und Kosmetika verwendet wird. Selbst die Überreste der Verarbeitung finden noch Verwendung: die Presskuchen als Lebensmittel und die Schäben als Einstreu für Pferde und Kleintiere. Dazu kommen Baumaterialien (Isolation, Mörtel) und Hartplastik.

 

Cannabidiol (CBD)

In der Hanfpflanze (Cannabis sativa bzw. Cannabis indica) finden sich über 80 so genannte Cannabinoide. Diese weisen die chemische Struktur von Terpenphenolen auf und kommen exklusiv in der Cannabispflanze vor. In der Pflanze liegen die Cannabinoide überwiegend als Carbonsäuren vor.
Das wichtigste und am meisten untersuchte Cannabinoid ist Tetrahydrocannabinol (THC). Es ist für die psychotrope Wirkung von Cannabis verantwortlich. Ein weiteres wichtiges Can-nabinoid, das in der Pflanze in grösseren Mengen enthalten ist, ist das Cannabidiol (CBD).

Im Gegensatz zu THC weist es keine entsprechende psychoaktive Wirkung auf. Es interagiert mit verschiedenen Rezeptoren und vermindert offenbar auch die psychotrope Wirkung von THC.
Als mögliche therapeutische Wirkungen kommen antioxidative, antiinflammatorische, anti-konvulsive, antiemetische, anxiolytische, hypnotische oder antipsychotische Effekte in Betracht.


Quelle: Wikipedia, BAG