CBD FAQ - Frequently asked questions

Wir haben dir die häufigsten Fragen rund um CBD hier aufgeschrieben.

Mit einem Klick auf die untenstehenden Frage kommst du direkt zur jeweiligen Antwort.



Anwendungsempfehlung für Cannabisblüten

Welches sind die empfohlenen Anwendungen für Cannabis?

 

Die verbreitetste Methode des Konsums von Cannabisblüten ist vermutlich das Rauchen des «Joints». Die getrockneten Blüten werden dabei mit Tabak vermahlen und zu einer selbstgedrehten Zigarette verarbeitet.

Tabak und Cannabis  sollten aber grundsätzlich nicht gemischt werden. Tabak verändert die Wirkung vom Cannabis. 

Es gibt Studien die nahelegen, dass das Rauchen von reinem Cannabis die Lungenfunktion nicht oder nicht annähernd so beeinträchtigt als wenn man nur Cannabis raucht. Ausserdem enthält Tabak Nikotin und andere süchtig-machende Substanzen welche krebserregend wirken.

Eine Cannabisblüte in seiner Rohform gilt nicht als Lebensmittel und ist auch nicht als dieses zugelassen. Der Grund dazu findet sich in der bestehenden Kontaminantienverordnung welches durch einen zu hohen THC-Gehalt zum Tragen kommt. Viele unserer Kunden berichten aber über positive Erfahrungen beim oralen Konsum des Cannabis.

Da sich der menschliche Magendarmtrakt hervorragend für die Aufnahme von Wirkstoffen eignet, werden durch den Blutfluss des Darmes, der zuerst durch die Leber geht, viele Giftstoffe herausgefiltert «First-Pass-Effekt». Wird Cannabis gegessen, kommt es durch die schlechte Wasserlöslichkeit der Cannabinoide zu einer sehr geringen Bioverfügbarkeit von nur ca. 5-10%. Die Bioverfügbarkeit kann auf 10-20% gesteigert werden, wenn die Blüten auf fettiger Basis eingenommen werden

Der orale Konsum hat aber noch einen weiteren Vorteil: Es werden im Gegensatz zum Rauchen keine Cannabinoide ausgeatmet oder verbrannt.

Cannabis als Tee zu konsumieren ist möglich, aber durch die schlechte Wasserlöslichkeit nur in Kombination mit Milch oder Kokosöl empfehlenswert. 

Eine weitere Methode Cannabis einzunehmen, ist es zu verbacken. Für die bessere Verteilung in der Backware sollte die Cannabinoide aber zum Beispiel in Butter oder anderen fettigen Zutaten extrahiert werden. Online finden sich viele gute Rezepte dazu. :-)

 



Mögliche Auswirkungen von Cannabis

Was sind mögliche Auswirkungen von Cannabis auf den menschlichen Körper und das Immunsystem?

 

Cannabis enthält über 480 Wirkstoffe, jedoch 80 davon können nur in Cannabis gefunden werden. Das ist eine Menge verschiedener Variablen, die den Körper beeinflussen und das ist auch der Grund, warum es immer neu veröffentlichte wissenschaftliche Forschungen gibt, die neue Entdeckungen rund um Cannabis beschreiben.

Die 80 Verbindungen, die nur in Cannabis gefunden werden, werden als Cannabinoide bezeichnet. Diese spielen im Körper mit den Rezeptoren zusammen, wobei sie Wirkungen in unserem Nervensystem und Gehirn auslösen. Hier unten ist eine kurze Übersicht der 8 wichtigsten Cannabinoide, die in Hanf gefunden wurden.

 

THC - Tetrahydrocannabinol

THC

 

Dies ist das bekannteste und am reichlichsten vorhandene Cannabinoid in Cannabis, es steht für Δ-9-tetrahydrocannibinol.

Dieses Cannabinoid ist für die wichtigste psychoaktive Wirkung verantwortlich, die man beim Konsum von Marihuana erlebt, es stimuliert Teile des Gehirns, was die Freisetzung von Dopamin verursacht - das Gefühl der Euphorie und des Wohlbefindens.

THC hat auch eine therapeutische Wirkung, es lindert die Symptome von Schmerzen und Entzündungen. Kombiniert verursacht dies ein grossartiges Gefühl der Entspannung.

 

 

Cannabidiol - CBD

CBD

 

Cannabidiol oder abgekürzt CBD, ist von der Menge her tendenziell das zweithäufigste Cannabinoid in Marihuana.

Es hat grosse Auswirkungen auf dem medizinischen Gebiet und ist die begehrteste Verbindung medizinischer Nutzer.

Es ist eine nicht-psychoaktive Komponente, die mit grösster Wahrscheinlichkeit die Wirkungen von THC reduziert und reguliert.

Dies bedeutet, dass Sorten mit viel CBD neben dem THC einen Rausch auslösen, bei dem der Kopf viel klarer bleibt, als z.B. bei den Haze Sorten, die sehr wenig CBD enthalten.

CBD selbst hat eine lange Liste medizinischer Eigenschaften. Zu den wichtigsten Dingen gehören hierbei die Linderung chronischer Schmerzen, Entzündungen, Migräne, Arthritis, Krämpfe und Epilepsie und Schizophrenie.

CBD hat auch Eigenschaften gezeigt, die gegen Krebs wirken und mit jeder weiteren Erforschung werden ständig neue Nutzen gefunden.

 

Cannabinol - CBN

CBN

 

Cannabinol oder abgekürzt CBN, ist ein schmerzstillendes Mittel, das durch den Abbau von THC durch Oxidation ensteht. Es ist leicht psychoaktiv und ist in frischen Cannabis Pflanzen nur in geringen Mengen zu finden.

Sein Vorkommen kann auf ein Minimum reduziert werden, indem man geerntetes Cannabis an einem dunklen, trockenen Ort lagert.

Tendenziell wird die Wirkung von THC der von CBN vorgezogen, denn CBN ist nicht so wirksam wie THC und kann Abgeschlagenheit verursachen, wenn es in hohen Konzentrationen vorkommt. Von ihm ist auch bekannt, dass es Angst mindert und den Augeninnendruck reduziert.

 

Cannabigerol - CBG

CBG

 

CBG, auch als Cannabigerol bekannt, ist ein Wirkstoff in Cannabis, der vor allem für seine antibakterielle Wirkung bekannt ist. Allerdings wurde bei jüngsten Forschungen festgestellt, dass es in den meisten Cannabis Sorten zwar traditionell nicht sehr häufig vorkommt, aber dass es wahrscheinlich die "Vorlage" oder "Stammzelle" für sowohl THC, als auch CBD ist. Dies bedeutet, dass THC und CBD aus dem CBG hervorgehen.

Von CBG wurde auch festgestellt, dass es die Aufnahme von GABA (=Gamma-AminoButterSäure, eine nicht-essentielle Aminosäure) hemmt, was ein Gefühl der Entspannung bewirkt, das normalerweise mit CBD verbunden ist. Diese Erkenntnisse haben zu neuen Forschungen an diesem Cannabinoid angespornt, bei denen herauskommen könnte, dass es auch grössere Auswirkungen haben könnte.

 

Tetrahydrocannabivarin - THCV

THCV

 

Von Tetrahydrocannabivarin oder abgekürzt THCV, wird angenommen, dass es ein Cannabinoid ist, das die Intensität der psychoaktiven Wirkung von THC abmildert.

Aktuelle Forschungen, die an THCV durchgeführt wird, lassen vermuten, dass es verwendet werden kann, um metabolische Störungen zu behandeln und als Appetitzügler fungiert

 

Cannabichromen - CBC

CBC

 

Obwohl nicht viel medizinische Forschung an diesem Cannabinoid durchgeführt wurde, wird von Cannabichromen oder abgekürzt CBC angenommen, dass es entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkungen hat. Kürzlich durchgeführte Forschungen lassen vermuten, dass es potentiell eine Rolle bei der Zellerneuerung im Gehirn spielt.

 

Tetrahydrocannabinolsäure - THCA

THCA

 

THCA ist eine Säure Form von THC.

Es ist ein Rohzustand, in dem THC in frischen Cannabis Pflanzen gefunden werden kann. Erst wenn Cannabis erhitzt wird, wird das THCA in THC umgewandelt.

Vom THCA in dieser rohen Form, wird angenommen, dass es keine aktive Verbindung ist.

 

Cannabidiolsäure - CBDA

CBDA

 

Ähnlich wie THCA, ist CBDA die Säure Form von CBD.

Es wird derzeit angenommen, dass es eine antiemetische Wirkung hat (=gegen Übelkeit wirkt), sowie dass es dazu beiträgt, Brustkrebs zu bekämpfen. Jedoch ist noch mehr Forschung über seine medizinischen Nutzen von Nöten.

 



CBD im Strassenverkehr

Was ist im Strassenverkehr mit CBD zu beachten?

 

Gemäss heutigem Erkenntnisstand ist die Wirkung von CBD auf die Fahrtüchtigkeit und Fahrfähigkeit vernachlässigbar, allerdings enthalten CBD-Tabakersatzprodukte geringe Mengen an THC, was dazu führen kann, dass der erlaubte Blut-Grenzwert für THC im Strassenverkehr (1.5 Mikrogramm THC pro Liter Blut) überschritten wird. In diesem Fall gilt die Person als fahruntüchtig. Ob und ab wann beim Konsum von solchen Tabakersatzprodukten der Grenzwert überschritten wird, lässt sich nicht abstrakt definieren. Für die Teilnahme am Strassenverkehr wird vom Konsum von CBD-haltigem Cannabis generell abgeraten!

 

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (2017): Produkte mit Cannabidiol (CBD)



Verhalten in einer Polizeikontrolle

Wie muss ich mich bei einer Polizeikontrolle verhalten?

 

Bleiben Sie ruhig, beantworten Sie alle Fragen und falls Ihr legales Cannabis konfisziert wird oder Sie gar eine Busse erhalten, beantragen Sie sofort die Durchführung einer Cannabinoid-Analyse.

Sobald diese durchgeführt wurde und das Testresultat bescheinigt, dass die betreffende Ware <1% THC enthält, erhalten Sie diese von den Behörden zurück.

Vielerorts verfügt die Polizei bereits über Schnelltests, mittels welchen sofort bestimmt werden kann, ob der THC-Gehalt unter oder über 1% beträgt.

Wir empfehlen zudem jeweils, die Kaufquittung oder -Rechnung von Cannabiswonderland.ch zu Beweiszwecken zu behalten und die Ware in der ursprünglichen Verkaufsverpackung aufzubewahren.



Wo legales Cannabis geraucht werden darf

Wo darf ich legales CBD-Cannabis rauchen?

 

Cannabisblüten mit einem THC-Gehalt von <1% werden durch das BAG und die Oberzolldirektion als Tabakersatzprodukt qualifiziert und sind darum rechtlich grundsätzlich dem normalem Rauchtabak gleichgestellt. Dies würde heissen, dass theoretisch überall wo es erlaubt ist, herkömmliche Zigaretten zu rauchen, auch legales Cannabis geraucht werden darf. Es gilt jedoch zu beachten, dass die soziale Akzeptanz von öffentlichem Cannabiskonsum bei weitem nicht überall vorhanden ist.

Wenn Sie sich also an einem öffentlichen Ort oder in einem Gartenrestaurant befinden, fragen Sie lieber ihre Sitznachbarn nett, ob es diese stören würde, bevor Sie Ihren legalen CBD-Joint anzünden.



Preis und Steuerpolitik von CBD-Cannabis

Warum ist CBD Hanf so teuer?

 

Wir werden oftmals angefragt, weshalb die durch uns vertriebenen Cannabis-Blüten so teuer sind, zum Teil sogar teurer als die illegal erhältlichen Cannabis-Sorten mit vergleichbarer Qualität und THC-Werten über 1%, die unter das Betäubungsmittelrecht fallen.

 

Hierzu Folgendes:

 

1. Cannabis-Produkte werden durch die Oberzolldirektion («OZV») als Tabakersatzprodukte erachtet und fallen darum in die Tabaksteuerpflicht! Momentan ist die OZV der Auffassung, dass für Cannabisblüten der höchstmögliche Tabaksteuersatz, nämlich derjenige für Feinschnitttabak zur Anwendung kommt. Dieser ist gegenwärtig bei 25% auf den Kleinhandelspreis.

Hinzu kommt die gesetzliche MWST. auf Cannabisprodukten im Endverkauf von 7.7%. Somit sind unsere Cannabisblüten im Endverkauf mit indirekten Steuern in der kumulierten Höhe von 33.29% auf dem Endverkaufspreis belastet.

 

2. Weiter kommen nebst Kantons- und Gemeindesteuern, sowie Direkten Bundessteuern die gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge für sämtliche Angestellten hinzu.

 

All diese Steuern und Abgaben hat ein Verkäufer von schwarz gehandeltem Cannabis nicht zu entrichten. Deshalb ist die Gewinnmarge bei schwarz verkauftem Cannabis sogar bei einem wesentlich tieferen Endverkaufspreis immer noch viel höher als bei legal verkauftem Cannabis.

 

Erfahrungen in US-Bundesstaaten wie z.B. Colorado – wo Cannabisblüten nach der Legalisierung zuerst mit Steuern von 30% und mehr belastet wurden – haben nachweislich gezeigt, dass solch hohe Steuerbelastungen zu unerwünschten Effekten führen; zu hohe Steuerbelastungen begünstigen nämlich klar den Schwarzmarkt und entziehen den Behörden die Grundlage für eine vernünftige Regulierung und Kontrolle.

Deshalb wurde in Colorado der Steuersatz für Cannabisblüten auf vernünftige 10% reduziert. Die Steuereinnahmen haben die Erwartungen der Behörden trotz Steuersenkung um ein Vielfaches übertroffen. Gleichzeitig konnten die Behörden den Schwarzmarkt und somit die organisierte Kriminalität eindämmen, wie auch Minderjährige vor dem Konsum bewahren.

 

Wir setzten uns dafür ein, dass die Steuern auf Cannabisblüten auf ein sozial verträgliches Niveau zu stehen kommen



Legalität von Cannabisprodukten im Ausland

Sind CBD Produkte ausserhalb der Schweiz legal?

 

Jedes Land hat seine eigenen Gesetze bezüglich THC-Gehalt von Cannabis und Cannabisderivaten. In der EU liegt z.B. in den meisten Ländern der maximal erlaubte THC-Gehalt bei 0.2-0.3%.

Eine Grossteil unserer Produkte sind somit im Ausland nicht legal und wir raten strikte davon ab die Produkte ohne vorgängige Abklärungen ins Ausland mitzuführen!



Unterschied zwischen «Full Spectrum» und «Isolat»

Was ist der Unterschied zwischen «Full Spectrum» und reinen CBD-Extrakten («Isolat»)?

 

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei CBD-Derivaten (Extrakte, Öle, Tinkturen, Konzentrate, Kristalle etc.) ist die Differenzierung zwischen «Full Spectrum»-Produkten und «Isolaten».

 

Bei einem Full Spectrum-Produkt werden aus der Quellpflanze alle vorhandenen Cannabinoide extrahiert. Sie werde nichte getrennt. Dies sorgt für den sogenannten «Entourage Effekt», welcher die Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Cannabinoiden beschreibt.

 

Bei einem Isolat hingegen wird ausschliesslich das CBD aus der Quellpflanze extrahiert bzw. von den anderen Cannabinoiden getrennt. Oftmals wird anschliessend muss das reine CBD wieder mit anderen Flüssigkeiten verdünnt werden, um die gewünschte Konzentration zu erhalten.

 

Diverse Studien (z.B. diejenige der Hadassah Medical School) legen nahe, dass mit Full Spectrum-Produkten in den meisten Fällen eine bessere Wirkung erzielt werden kann.

Full Spectrum-Produkte sind meistens auch ein wenig teurer als Isolate mit vergleichbarem CBD-Gehalt.